Bestmögliche Hilfe

Bei ZORA steht die gesamte Arbeit unter der Prämisse des § 1 SGB VIII:

"Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit."

Für uns ergibt sich daraus ein Anspruch des jungen Menschen auf ein auf diese Ziele ausgerichtetes Handeln derjenigen, die ihm Hilfestellung leisten.

Wir betrachten es daher als unsere Aufgabe, die "Bestmögliche Hilfe" zu leisten, also wirksam, effizient und nachhaltig mit den jungen Menschen zu arbeiten. Wir tun dies, indem wir gezielt die Entwicklung und Stärkung von Grundkompetenzen im allgemeinen und sozialen Bereich fördern. Nur wenn hier ausreichend Fähigkeiten entwickelt werden können, ist später ein selbstbestimmtes und integriertes Leben in der Gesellschaft möglich. 

Zu der Bestmöglichen Hilfe gehört die konkrete Zielorientierung in der Hilfeplanung und Hilfegestaltung. Für jedes Kind wird ein Analyseverfahren durchgeführt, mithilfe derer der Entwicklungsstand hinsichtlich der Grundkompetenzen ersichtlich wird. Hieraus entwickeln wir gemeinsam mit dem Kind die Ziele für das nächste Halbjahr: diese schlagen wir im Rahmen des HIlfeplangesprächs vor. Im Arbeitskonzept Monat werden diese Halbjahresziele dann kleinschrittig auf Teilziele heruntergebrochen. So werden Entwicklungsziele und der jeweilige Fortschritt für Kinder, Erziehungsberechtigte, Jugendamtsmitarbeiter und Betreuer transparent und eindeutig.